Je lauiter die Stille
Rezension

Je lauter die Stille – Lena Luisa Leisten

„Je lauter die Stille“ von Lena Luisa Leisten hat mir sehr gut gefallen. Und was ich alles an dem Buch mochte, möchte ich euch hier erzählen.

Das Buch:

Werbung (Rezensionsexemplar & Verlinkung)

Je lauter die Stille CoverTitel: Je lauter die Stille
Autorin: Lena Luisa Leisten
Verlag: dtv
Erschienen: 20.08.22
Seiten: 320
Klappentext:
Zwischen Zukunftswünschen, Beziehungsproblemen und Selbstzweifeln versucht die junge Studentin Mila ihren Weg zu finden – nur weiß sie oft selbst nicht, in welche Richtung sie eigentlich will. Weiter studieren, vielleicht noch ein Praktikum machen oder doch jobben? Und wie soll sie neben all dem auch noch mit ihren Gefühlen für Robin umgehen? Denn um ihrer Beziehung eine echte Chance zu geben, müsste Mila sich ihren Ängsten stellen – und alte Wunden aufreißen. Als sie dann auch noch herausfindet, dass ihr Vater eine Affäre mit einer französischen Schauspielerin hat, zieht es ihr endgültig den Boden unter den Füßen weg. Also reist sie kurzerhand mit ihrer besten Freundin nach Paris …

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Meine Meinung:

In „Je lauter die Stille“ geht es meiner Meinung nach vor allem um das Ungesagte, um Gedanken, die niemlas ausgesprochen werden, Freundschaften, die sich nicht mehr heile anfühlen, weil man sich nicht alles erzählt und vieles mehr. Und gerade das hat mich auch total abgeholt. Mir hat gefallen gerde zu Beginn, erstmal vor allem den Gedanken von Mila zu folgen, aber auch wie sich die Geschichte dann weiter entwickelt hat mir sehr gut gefallen, weil man sieht wie befreiend es sein kann zu reden. Gerade, wenn es darum geht ehrlich mit den Freunden zu sein.

Was mich auch noch abgeholt hat, ist ein weiteres Thema, das eine große Rolle in dem Buch hat – Eltern-Kind-Beziehungen und wie sich diese auswirken. Je mehr man über die Freundinnen von Mila erfährt, desto mehr erfährt man auch über ihre Familien. Dadurch kann man dann wieder sehen, wieso sie sich verhalten, wie sie es tun oder ähnliches.

Die Charaktere waren mir alle sympathisch. Mila mochte ich am liebsten. Die Geschichte aus ihrer Sicht zu erfahren, hat mir sehr gut gefallen und auhc sonst mochte ich sie einfach gerne. Was mir aber bei den Charkteren besonders gut gefallen hat, ist das ich am Ende das Gefühl hatte, alle verstanden zu haben. Denn auch wenn Milas Freundinnen alle nur Nebencharaktere sind, lernt man sie so gut kennen, dass man schon fast das Gefühl hat, das Buch habe mehr als eine Protagonistin.

Fazit:

„Je lauter die Stille“ ist zum einen ein ruhiges und Stilles Jugenbuch, bringt aber so viel Inhalt und Tiefe mit, das es laut wird. Also der Titel passt einfach zu einhundert Prozent. Ich kann euch das Buch wirklich nur empfehlen.

Empfehlung Bewertung

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